Über…

BurkhardZu meinem fünfzigsten Geburtstag haben mir die Familie und Freunde ein besonderes Geschenk gemacht. Ich wünschte mir ein wenig Geld, um mir ein neues Smartphone und vielleicht ein Tablet zu kaufen.

Es kam genug Geld für Handy und Tablet zusammen und zu meiner großen Überraschung für eine kleine digitale Spiegelreflexkamera plus Zubehör.

Endlich konnte ich wieder losziehen und die Welt durch einen Sucher sehen.

Endlich wieder das leise Klicken des Spiegels hören und das dazugehörige leichte Vibrieren fühlen.

Endlich wieder stundenlang durch dunkle Städte ziehen und sich ein eigenes Bild von der Welt machen.

Denn das ist meine eigentliche Passion:

Die nächtliche Langzeitbelichtung, gerne alleine, an interessanten Orten. Ich plane meine Ausflüge gerne mit Hilfe des Internets und meiner unverzichtbaren Handy-App „Blaue Stunde“ von Robert Ehrhardt. Dabei entstehen Vorstellungen von Bildern in meinen Kopf. Und genau diese Bilder mit meinem Equipment umzusetzen ist es, das mich reizt.

Ich liebe es, stundenlang an einem Ort zu sein und zu warten, bis Licht, Stimmung, Wolken meiner Vorstellung entsprechen. Oder in einer Stadt zu stehen, die gerade erwacht, und auf den Moment zu warten, an dem der Platz meiner fotografischen Begierde gerade einmal menschenleer ist. Oder Orte zu fotografieren, die nicht jeder kennt oder die den optischen Charme erst entfalten, wenn man mit Stativ und Fernauslöser minutenlang auslöst.

Hinzu kommt ein großes Vergnügen bei der Fotografie von Menschen. Neben den obligatorischen Kalender Shoots im Herbst mag ich es, Portraits mit verschiedenen Techniken und Lichtsetups zu fotografieren. Ich halte nichts von der Theorie, der Fotograf solle die Seele, das Wesen des Portraitierten erst ans Tageslicht und dann auf den Sensor holen. Mir geht es um schöne, authentische Bilder von Menschen. Und meist sieht man meinen Bildern an, dass die Session Spaß gemacht hat und das ist für mich mit das Wichtigste.

Und obwohl mir immer wieder gesagt wird, ich solle mich doch, wenigstens im Nebenerwerb, selbständig machen, bleibe ich Hobbyist. Natürlich schmeichelt es mir, das man meine Arbeit gelegentlich für professionell hält, aber ich möchte mir mein Hobby erhalten. Siehe hierzu…

 

 

 

2 Kommentare

  1. Marga u. Josef
    26. März 2016
    Antworten

    Hallo Burkhard,
    habe mit deiner Lieblingsschwiegermutter, Marga, deine Bilder angesehen.
    Oma Marga sagt, Superbilder.Dem möchte ich mich ebenfalls anschließen.
    Wir sind uns im Klaren, ohne unsere Familienbande hättest du nicht zum Künstler
    unter den Photografen werden können.
    Gruß Josef

    • 26. März 2016
      Antworten

      Bei soviel Lob aus dem berufenen Munde meiner Lieblingsschwiegermutter fühle ich mich sehr geehrt. Ich danke der Familie für die Weisung des rechten künstlerischen Pfades.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.