De Watersnood – Tief im nationalen Gedächtnis – Die Flut von 1953

Vor 1953 bestand Zeeland aus den Inseln Zuid-Beveland, Noord-Beveland,Schouwen-Duiveland, Thoen und Goeree-Overflakkee. In der Nacht vom 31. Jan. auf den 01. Febr. 1953 traf Zeeland eine Sturmflut, die alleine dort über 1800 Menschen das Leben kostete. 3.000 Häuser und 300 Höfe wurden vollständig zerstört, 40.000 Häuser und 3.000 Bauernhöfe beschädigt. Es ertranken 20.000 Kühe, 12.000 Schweine, 1.750 Pferde, 2.750 Schafe und 165.000 Stück Federvieh. 130.000 (322.500 acres, nach Angaben des britischen Wetterdienstes) bis 200.000 Hektar (laut der niederländischen Regierung) Ackerland wurden überflutet und durch das Salzwasser für lange Zeit unfruchtbar gemacht. [Quelle: Wikipedia]

Dieser Katastrophe und dem Wiederaufbau des öffentlichen Lebens und der Deiche, widmet sich das Watersnoodmuseum, das an der Stelle eines der schlimmsten Deichbrüche steht. Es befindet sich in vier Beton-Cassions, die dort versenkt wurden, um den Deich zu schließen.

Dieses Museum ist unwahrscheinlich toll gemacht und hält mit unglaublichem Respekt das Andenken an die Opfer wach und die Wichtigkeit des Dammbaus in den Niederlande vor Augen.

Siehe auch [ Zierikzee | Schouwen-Duiveland | Holzpfähle ]

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